21. Februar 2024

Scania stellte einen unbemannten Muldenkipper ohne Fahrerhaus vor

Scania stellte einen unbemannten Muldenkipper ohne Fahrerhaus vor

Der schwedische Autohersteller Scania stellte einen unbemannten Prototyp eines unbemannten Muldenkippers vor.

Bestehende autonome Lkw-Modelle sind noch vorhandenAusgestattet mit Platz für den Fahrer, der bei Bedarf die Kontrolle übernehmen kann. Die Schweden haben jedoch das Konzept eines Bergbau-Muldenkippers der nächsten Generation entwickelt, der ausschließlich für die autonome Fortbewegung konzipiert ist.

Der Scania AXL ist mit einem externen Logistiksystem ausgestattet, das ihm sagt, wohin er fahren und was er tun soll. Es wird mit Biokraftstoff betrieben und nutzt Kameras, Radar, Laserstrahlen und GPSund LiDAR, um durch die Welt zu navigieren. An der Karosserie ist um das gesamte Fahrzeug herum ein spezieller Leuchtstreifen angebracht, mit dessen Hilfe der LKW signalisiert, dass er Personen oder Gegenstände erkannt hat, die vermieden werden sollten. Dies wird getan, um anderen zu versichern, dass der Muldenkipper sie sieht und nicht vorhat, Ladung auf sie zu schütten.

Im Moment ist es nur ein Konzept, aber das Unternehmengibt an, nur die heute verfügbare Technologie zu verwenden. Während AXL nicht auf chaotische Außenumgebungen vorbereitet ist, kann das Steuerungssystem unter den vorhersehbareren Bedingungen im Bergbau und auf Baustellen eingesetzt werden. 

Das Fehlen einer Kabine vergrößert nicht nur den Nutzraum der Karosserie, sondern verringert auch die Masse des Fahrzeugs selbst, was die Effizienz erhöht und es Ihnen ermöglicht, sich im Falle eines Unfalls keine Sorgen um die Sicherheit der Fahrer zu machen.

Erinnern Sie sich daran, dass im Schweizer Steinbruch ein 110 Tonnen schwerer Elektrokipper fährt, der nie aufgeladen werden muss, da er während des Abstiegs mit der Ladung genügend Energie ansammelt.

Text: Ilya Bauer, Foto und Video: Scania Group